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Messprinzip 2017-09-29T12:27:34+00:00
MESSPRINZIP

So funktionieren unsere Messgeräte mit der Ringwaage als Messwerk

FUNKTIONSWEISE

Ein knapp zur Hälfte mit Öl gefüllter, drehbar gelagerter Hohlring ist durch eine Trennwand (T) in zwei Kammern geteilt, die über hochflexible Schläuche (S) mit Zug, Druck oder Differenzdruck beaufschlagt werden.

Die Wirkung der Druckdifferenz auf die Trennwand dreht den Ringkörper so weit, bis sich ein Kräftegleichgewicht mit dem Gegengewicht („Kalibriergewicht“) (G) einstellt.

Je nach Anschlussbelegung (p+/p-) kann eine Ringwaage gleichermaßen als Zug-, Druck- oder Differenzdruckmesser eingesetzt werden.

LANGZEITGENAUIGKEIT

Statt einer Messfeder bestimmt das „Eichgewicht“ (G) die Kalibrierung.

Ein Gewicht kann weder altern, noch bei Überlastung überdehnt werden. Es hat auch nicht das „Formgedächtnis“ einer Feder.

Eine Ringwaage wird deshalb immer ihren Nullpunkt wiederfinden, selbst wenn sie über Wochen am Endwert stand.

DIE ÖLFÜLLUNG…

Die Ölfüllung kommt in der Ringwaagegleichung nicht(!) vor. Weder Menge noch
Dichte haben Einfluss auf die Messung. Das Öl dient lediglich als
„Sperr“-flüssigkeit; es teilt den Ringkörper in zwei Kammern beidseitig
der Trennwand T.

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